BIS ZUM NÄCHSTEN MAL!

### Die Debatte geht weiter: Jetzt mitmachen bei der Facebook-Diskussion und der Mobilitätskonferenz am 1. Juni 2013 ###

Die Resonanz war riesig. Über 500 Probleme und rund 150 Ideen wurden auf Beweg-die-Stadt.de eingetragen. Von den eingetragenen Problemen wurden seit dem Projektstart im April 2012 bereits zwei Drittel (Stand September 2012) von den zuständigen FachsprecherInnen in den GRÜNEN Bezirksfraktionen und vom Verkehrsressort der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion bearbeitet.

Nicht alles konnte jedoch in so kurzer Zeit und in vielen Fällen aus der Opposition heraus sofort angegangen oder zufriedenstellend gelöst werden. Die noch offenen Probleme gehen jedoch nicht verloren, sondern werden von den FachsprecherInnen in den Bezirken und in der Bürgerschaftsfraktion weiter bewegt.

Die FachsprecherInnen stehen zudem auch nach dem Ende der Online-Phase des Projektes weiterhin für Nachfragen, Anmerkungen und Hinweise zur Verfügung. Die Kontaktdaten der Bezirksfraktionen finden Sie auf den Seiten der GRÜNEN Hamburg. Die Kontaktdaten des verkehrspolitischen Sprechers in der Bürgerschaft finden Sie über die Seite der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion.

Die auf unsere Seite und in den Querdenkfabriken gesammelten Ideen wurden auf unserem Abschlusskongress, dem querDENKforum, am 25.08.2012 mit interessierten BürgerInnen, grünen VerkehrspolitikerInnen und geladenen ExpertenInnen in Arbeitsgruppen eingehend diskutiert und zusammengefasst. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die 2013 startende Diskussion über grüne Verkehrspolitik im Rahmen der Arbeit am neuen Programm der GRÜNEN Hamburg. Am Ende der Diskussion wird dann ein entsprechender Antrag auf einem Parteitag beschlossen werden.

Wir danken allen, die sich auf Beweg-die-Stadt.de und in den Veranstaltungen eingebracht und mit uns diskutiert haben!

Kurze Skizze eines innovativen Transport- und Mobilitätssystem

Bild des Benutzers hjm
11.05.2012 - 15:14 -- hjm

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Vorbemerkung
Die Notwendigkeit eines neuen Verkehrssystems ergibt sich in erster Linie daraus, dass die beiden vorherrschenden Transportmittel, LKW (mit 75% aller Tonnenkilometer) und PKW (mit 80% aller Personenkilometer) nicht nachhaltig sind und die derzeitigen Alternativen, Güterbahn und ÖPNV, es ebenfalls nicht sind *1).

Diese Aussagen beziehen sich auf statistische Mittelwerte, d.h. es gibt selbstverständlich auch Fälle bei denen ÖPNV und Güterbahn sehr umweltschonend sind, aber es gibt auch jene Fälle, wo sie ähnlich schlecht oder sogar schlechter abschneiden als PKW oder LKW. Um eben diese Transporte auf ein umweltfreundliches Verkehrssystem zu verlagern, vor allem aber um PKW und LKW zu ersetzen, darum geht es hier, bzw. wie ein solches Verkehrssystem aussehen könnte.

Durch den Siegeszug der Mikroelektronik ist es möglich geworden Fahrzeuge zu sehr geringen Kosten autonom (fahrerlos) fahren zu lassen, was weitreichende Folgen hat. Zunächst entfällt der ökonomische Druck möglichst viel Ladung mit einem einzigen Fahrzeug zu transportieren und dieses dann möglichst schnell fahren zu lassen, um Lohnkosten zu sparen. Außerdem können autonome Fahrzeuge ihre Fahrspuren sehr präzise einhalten, sie können mit extrem kurzen Abständen zum vorausfahrenden Verkehr auskommen und an Kreuzungen kann die (Vor-)Fahrt durch Rechner koordiniert werden. Der Verkehr von morgen ist leiser, abgasfrei, in der Spitzengeschwindigkeit langsamer und er verbraucht weniger Energie und weniger Platz. Zu den weitreichenden Folgen gehört die erstaunliche Tatsache, dass es langfristig zu einem Rückbau von Straßen kommen wird, bzw. zu einer Neuaufteilung des Straßenraums zu Gunsten der Fußgänger und des (elektrischen) Radverkehrs.

Hamburg bietet wegen seines Hafens, der größten Güterverkehrsquelle Deutschlands, gute Ausgangsbedingungen, um zur Keimzelle eines neuen, nachhaltigen Transportsystems zu werden. Da macht es Sinn sich frühzeitig die Frage zu stellen, was heute bereits möglich ist, wohin die Entwicklung führen kann und wohin sie führen soll.

Letztlich ist die Einführung eines umweltfreundlichen Transport- und Mobilitätssystems kaum ein technisches Problem als vielmehr eine politische Herausforderung. Wir werden im Laufe der Debatte erfahren, dass manche es als einen entscheidenden Nachteil begreifen, dass hier Probleme gelöst werden von denen sie sich gewünscht hätten, dass die Eisenbahn sie gelöst hätte.

Und obwohl das hier skizierte Verkehrssystem sicherer, leiser, billiger, schneller, zuverlässiger, platzsparender und umweltfreundlicher ist als alles was wir bisher kennen, ist es nicht von göttlicher Vollendung und es ändert auch nichts an der Tatsache, dass wenn zwei Verkehrsteilnehmer zur gleichen Zeit den gleichen Platz beanspruchen, einer von beiden Verzicht üben muss.

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Teil I: Mobilität (Personentransport)
a) PRT-Systeme
Die Probleme des Verkehrs sind weltweit die gleichen und so kann es nicht verwundern, dass sich in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit eine rührige Forschungsszene*2) in Sachen nachhaltige Mobilität entwickelt hat; erstaunlich ist schon eher die Tatsache, dass dies nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit geschah. Diese internationale Fachwelt setzt ihre Hoffnung vorzugsweise auf sog. PRT-Systeme. PRT bedeutet „Personal Rapid Transit“*3), was man mit „individueller ÖPNV“ übersetzen kann. Der Ansatz ist radikal, ja revolutionär.

PRT-Fahrzeuge, sind „fahrerlose Taxis“ mit zumeist vier Sitzplätzen. Sie verkehren nicht nach einem starren Fahrplan, sondern fahren entsprechend dem Bedarf. Die Fahrzeuge warten an den Haltestellen oder sind rasch zur Stelle und fahren dann ohne jeden Zwischenhalt und auf dem kürzesten Weg zum gewünschten Ziel. Sie fahren mit relativ langsamer aber konstanter Geschwindigkeit (meist 40 km/h) und sind damit im urbanen Raum ungefähr doppelt so schnell wie ein Auto, dreimal so schnell wie ein ÖPNV-Bus. Sie verkehren ähnlich wie eine Stadtbahn auf einem eigenen Wegenetz, bei dem die Haltestellen jedoch „offline“, d.h. neben der Fahrspur liegen.

Wer hier zum ersten Mal den Begriff PRT liest, dem empfehle ich jetzt an dieser Stelle unbedingt einen Blick auf dieses 8,5 Minuten-Video: http://www.youtube.com/watch?v=S1rf_lOb3b0 !!

Weltweit sind inzwischen drei PRT-Systeme marktreif oder doch zumindest kurz davor. Zwei davon, das niederländische „2getthere“ und das britische „ULTra“, verkehren auf Wegen, während das koreanische „Vectus“ auf einer neuartigen Schiene verkehrt. Vectus ist schneller und eignet sich insbesondere für regionale Verkehre.

Der Energieverbrauch*4) von PRT-Systemen ist i.d.R. niedriger als der von Bussen oder Stadtbahnen und kann sowohl durch die Fahrt im elektronischen Konvoi*4a) (Reduzierung des Windwiderstands) als auch durch die Bildung von Fahrgemeinschaften*4b) (Gruppenbildung nach Fahrzielen) künftig noch weiter verbessert werden.

PRT-Systeme eignen sich in Kleinstädten als eigenständiges ÖPNV-System, in Großstädten zunächst nur als Zubringer für U- und S-Bahnen.
Obwohl PRT-Systeme eine sehr luxuriöse Mobilität bieten, sind sie in Bau und Betrieb billiger als eine Stadtbahn!*5) Verglichen mit einem Bus ist PRT zwar billiger im Betrieb, aber – logischerweise - nicht im Bau, weil der Bus i.d.R. die vorhandenen öffentlichen Straßen nutzt. Damit kommen wir zum nächsten Thema:

b) Automatisierung elektrischer PKW
Moderne Autos verfügen zunehmend über fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme wie Spurführung, automatische Abstandskontrolle, Einparkhilfe usw.; bis zur Vollautomatisierung (= volle PRT-Fähigkeit) ab Werk gegen ca. 1000,- Euro Aufpreis sind es nur noch wenige Schritte. Solche Fahrzeuge, die sowohl von Hand als auch automatisiert fahren können, bezeichnet man als „dual-mode“.

In dem Maße wie ein Teil der Autos auch autonom fahren kann, kann man damit beginnen die ersten Straßen für das automatisierte Fahren umwidmen. Nur dadurch wird die Umstellung unserer Mobilität überhaupt bezahlbar! Und dabei kommt uns der Umstand entgegen, dass autonome Fahrzeuge mit weit weniger Verkehrsfläche auskommen, weil sie die Fläche effektiver nutzen.

Während einer Einführungsphase bedarf es jedoch eines Anstoßes in Form einiger weniger neu gebauter Trassen. Solche „intelligenten“ Straßen entstehen zweckmäßigerweise parallel zu den hoch belasteten Einfallstraßen der Großstädte, dort wo sich der Verkehr regelmäßig staut; in Hamburg z.B. die A1 und die A7 (Elbtunnel).

Bekämen elektrische Autos mit fortgeschrittenem Fahrerassistenzsystem das Recht, den Stau auf solchen Fahrspuren - die ggf. aufgeständert über dem Mittelstreifen verlaufen (siehe Video: http://kwiklane.com/ !!) - zu umfahren, würde es nicht lange dauern und die ersten Leute im reichen Hamburger Speckgürtel würden sich ein dual-mode-Auto zulegen, um morgens künftig eine halbe Stunde länger schlafen zu können.

Wenn in unseren Städten die ersten Autos auftauchen die auch autonom fahren können, könnte man langsam daran gehen hie und da die ersten Straßen/Fahrspuren für das automatisierte Fahren umwidmen. Und weil in Deutschland ca. 50% des PkW-Bestands binnen 8 Jahren erneuert werden*6), könnte diese Strategie zu einem relativ schnellen Umbau unseres Verkehrssystems führen.

Ein weiterer wichtiger Schritt wäre getan, wenn es gelänge die Fahrzeuge auf viel genutzten Straßen (Autobahnen) während der Fahrt mit Energie zu versorgen, um so die Reichweite batterieelektrischer Autos anzuheben. Dazu bietet sich eine induktive Stromversorgung in der Fahrbahn*7) an.

Letztlich sollte es eines Tages möglich seien, mit einem autonomen E-Auto 1.000 km nonstop quer durch Europa zu fahren und das im Windschatten eines elektronischen Konvois mit Tempo 100 km/h und dabei ggf. zu schlafen. Gewiss: eine Vision, die ich hier auch nicht weiter ausführen will, aber eine erstrebenswerte, wie auch die …

c) Verschmelzung zwischen ÖPNV und MIV
Wenn sich autonome E-Autos und PRT-Fahrzeuge eigentlich nur noch dadurch unterscheiden, dass die einen öffentlich genutzt werden und die anderen privat, können sie auch die gleiche Infrastruktur nutzen. Wenn wir eine Buslinie durch PRT ersetzen wollen, dann scheitert das plötzlich nicht mehr an den hohen Investitionskosten für die erforderliche PRT-Trasse, wenn die intelligente Straße schon da ist!

Ein bedeutender Nachteil des privaten Autos bleibt jedoch auch künftig bestehen und das ist der Platzbedarf der parkenden Autos, selbst dann, wenn man automatisierte Fahrzeuge 2-3 mal enger parken kann. Soll also der ÖPNV gerade auch in der City künftig noch eine bedeutende Rolle spielen, muss er mit den aufkommenden „intelligenten“ Verkehrssystemen mithalten können und dazu muss er schneller und bequemer werden.

Weil es sich jetzt um echte Zukunftsmusik handelt, möchte ich mich erneut kurz fassen und von den vielen denkbaren Lösungen hier nur eine einzige andeuten. Würde man die jetzige Höchstgeschwindigkeit im SPNV beibehalten, aber gemäß den Prinzipien des PRT-Verkehrs nicht mehr an jeder Haltestelle anhalten, ließen sich Reisezeit ungefähr halbieren. Das setzt aber voraus, dass alle Bahnhöfe umgebaut werden, damit die durchfahrenden Fahrzeuge nicht von den haltenden behindern werden. Um den nötigen baulichen Aufwand in Grenzen zu halten bietet sich der Verzicht auf die bisherige Schienentechnik an!

Ein Sakrileg, gewiss, aber: die Pariser Metro fährt auch auf Gummireifen und der Fahrkomfort wird allgemein gerühmt. Mit kleinen Fahrzeugen könnte man platzsparend um die Ecken biegen, auf Gummireifen auch gut Steigungen überwinden und damit bietet es sich an, die Fahrgäste künftig nicht länger treppauf oder treppab laufen zu lassen, sondern sie – auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels - einfach zu ebener Erde ein- und aussteigen zu lassen. Bei der Gelegenheit könnte man energiezehrende Rolltreppen, die ohnehin ständig defekten Fahrstühle und die Beleuchtung in den unterirdischen Haltestellen einsparen und die neuen, straßentauglichen Fahrzeuge an geeigneten Stellen aus dem SPNV-Netz ausfädeln und über Bus- und/oder PRT-Trassen weiter in die Fläche schicken.

In jedem Fall würde es Sinn machen die Systemtrennung U-Bahn / S-Bahn aufzuheben und nicht mehr auf starren Linien sondern auf einem Netz zu fahren, bestehend aus lauter kreuzungsfreien Trassen, von denen jede - unter den Bedingungen des autonomen Fahrens im elektronischen Konvoi – die Kapazität einer 6-spurigen Autobahn hätte!

So wäre es möglich, in vielen Bereichen der Stadt den Löwenanteil des durchgehenden Verkehrs unter die Erde zu verbannen. Eine zweispurige Wandsbeker Chaussee die sich innerhalb eines breiten Grünstreifens dem Wandsbeker Markt entgegen schlängelt, eine fast vollständig autofreie Ost-West-Straße mit kräftigen Alleebäumen, eine Stresemannstraße mit Vorgärten und Vogelgezwitscher, das sind so verlockende Vorstellungen, dass man sie künftigen Generationen unmöglich vorenthalten kann.

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Teil II: Transport (Güterverkehr)
a) Hafeninterne Containerumfuhr
In den letzten Monaten legte Dr. Marnette seinen Vorschlag eines neuen Transportsystems für den Hamburger Hafen vor, der große Ähnlichkeit mit einem Vorschlag aus der „Zukunftskonferenz Wilhelmsburg“ aus den Jahren 2001/02 hat*8). In der Tat eignet sich der Hamburger Hafen hervorragend für die Einführung eines neuen, innovativen Güter-Transportsystems, dies ganz im Gegensatz zu Rotterdam*9). In Hamburg, Europas zweitgrößtem Containerhafen, der größten Güterverkehrsquelle Deutschlands, konzentriert sich ein hohes Frachtaufkommen auf vergleichsweise kleinem Raum. Das lässt moderate Kosten für den Wegebau erwarten. Die unproduktiven Wartezeiten beim Be- und Entladen der Container begünstigen den wirtschaftlichen Einsatz unbemannter Fahrzeuge, die kurzen Strecken und das flache Gelände erlauben den Einsatz batterieelektrischer Fahrzeuge. Und weil im Hafen rund um die Uhr gearbeitet wird, ist eine gute Auslastung des Systems rund um die Uhr wahrscheinlich. Wo sonst, wenn nicht hier?

Ein erster Schritt auf dem Weg zu einem neuen, nachhaltigen Transportsystem könnten hafeninterne Containerverkehre zwischen den großen Terminals sein und den ca. 40(!) Container-Leerlägern, den Güterbahnhöfen, Logistikbetrieben, Zoll, Veterinär, usw.. Als Fahrzeuge können im Prinzip die gleichen unbemannten Fahrzeuge wie auf CTA eingesetzt werden: sog. „AGV“s (automatic guided vehicles); die neueste Generation dieser Fahrzeuge fährt bereits batterieelektrisch.

Die AGV sollten nach Möglichkeit auf einer eigenen Trasse fahren. Bewegen sich die AGV außerhalb eines eingezäunten Areals, d.h. auf einer öffentlichen Straße oder auf einer modifizierten Eisenbahntrasse (die praktisch nur zwei zusätzliche Fahrstreifen auf den Schwellenköpfen erhält), bilden die AGV einen elektronischen Konvoi, der von einem bemannten „Follow-me“-Fahrzeug angeführt wird und dessen Fahrer ggf. bei Störungen eingreifen kann.

Man stelle sich ein solches Wegenetz zunächst als eine einspurige Trasse vor, auf der zwei oder drei Konvois einen „Liniendienst“ zwischen verschiedenen Betrieben im Hafen leisten. Das System kann neben dem Hafen ggf. auch die Gewerbegebiete Hausbruch, Allermöhe und Billbrook erschließen.

b) Hinterlandterminals
Die „dry-ports“ entstehen an geeigneten Verkehrsknoten in der Metropolregion wie Maschen, Glinde, Neumünster, Lüneburg, usw.. Dort werden die Container verzollt, gelagert etc. und auf die traditionellen Verkehrsträger wie LKW, Bahn und Binnenschiff umgeladen. Die „trockenen Häfen“ auf der Geest werden zunächst mit einspurigen Fahrstraßen an das innovative Wegenetz im „nassen“ Hafen angebunden. Erforderlich sind lediglich einige Pannen-Haltebuchten und zweispurige Ausweichstellen in regelmäßigen(!) Abständen, an denen sich die getakteten Konvois ungehindert begegnen können. An Steigungen (Köhlbrandbrücke, Harburger Berge) und auf längeren Strecken sollten die Fahrzeuge induktiv mit Strom versorgt werden. Konvoifähige Hybrid-LKWs und -Roadtrains dürfen sich den Konvois anschließen.

Um Straßenschäden ausweichen zu können, sollten die Fahrspuren nicht zu schmal sein. Der ca. 3m breite Fahrweg sollte von einer dichten Hecke umgeben sein, die sowohl Fußgänger abhält als auch dem Auge gefällt. Für eine SEHR stark befahrene Trasse benötigt man 3 Fahrspuren, von denen eine als Reservespur dient (Baustellen, Pannen, Rettungsdienste, usw.), die man eines Tages auf den untergenutzten Autobahnen einrichten kann. Die weitgehende Trennung des leichten und schnelleren Personenverkehrs vom schweren und langsamen Güterverkehr sollte allein schon aus Gründen der Verkehrssicherheit angestrebt werden.

Weil die Betriebskosten eines AGV schätzungsweise um 50% niedriger ausfallen, als die eines LKW, würde sich die Faustformel „Eisenbahnverkehre rechnen sich gemeinhin nicht unter 150 km“, künftig auf ein Mehrfaches erhöhen. So gesehen wäre es nur logisch das Wegenetz für die Hinterlandterminals gleich bis Lübeck zu planen.

Daraus ergäbe sich die faszinierende Möglichkeit einen Container von der Kaikante in Hamburg mit 22 km/h in 4 Stunden zur Kaikante in Lübeck-Travemünde zu schaffen. Von der Nordsee zur Ostsee. Und von da auf die Fähre nach Oslo oder Helsinki - und alles ohne Fahrer. Erst am Bestimmungsort steigt ein (ortskundiger) Fahrer zu, der den LKW über öffentliche Straßen die „letzte Meile“ zum Empfänger bringt. Es wäre die Geburtsstunde eines neuen Typs „Motorway of the Seas“.

c) Kleine Ladungseinheiten
Beim Gütertransport gibt es einen Trend zu immer kleineren Ladungseinheiten, deren Beförderung besonders energieaufwendig, umweltschädlich und teuer ist. Es bietet sich an, dass beim Seeverkehr so erfolgreiche Prinzip des Containers auf den Landverkehr zu übertragen und an dessen spezielle Bedürfnisse anzupassen. Dazu ist ein kleinerer Container erforderlich.

Der hier vorgeschlagene „Kleine Landcontainer“ besitzt eine Grundfläche von ca. 2,55 x ca. 1,30 m und fasst 3 Europaletten (je 120 x 80 cm). Wegen seiner geringen Größe kann der Behälter von kleinen PRT-Fahrzeugen bis in Gebäude hineinfahren werden, ggf. können sogar Fahrstühle benutzt werden. Mit einer maximalen Länge von 2,55 m würden die Behälter quer in das ISO-Containerraster passen, wobei 4 kleine Boxen = 1 TEU während 9 Boxen auf einen 40“-Container passen.

Das Fahrzeug muss in der Lage sein, den Behälter autonom zu transportieren und beim Kunden autonom abzusetzen bzw. aufzunehmen. Damit wäre es auch in der Lage einen Container auf einen x-beliebigen Verkehrsträger zu verladen. Ein solches System für kleine Ladungseinheiten, das Transport- und Verladungssystem zugleich ist, nenne ich „AUF“ – Automatisierter Umweltfreundlicher Frachtverkehr. Die Grundidee: Die Fahrzeuge sind mit 1,20 m etwas schmaler als ein Container. Der liegt auf einem U-förmigen Rahmen. Das AUF-Fahrzeug fährt von vorne in das U, hebt den Container hoch und zieht ihn im Rückwärtsgang raus.

Mit einem schnellen und kostengünstigen Verladeverfahren macht es keinen Sinn mehr Güterzüge aufwendig aufzulösen und wieder neu zusammenzustellen. Statt die Waggons stundenlang zu rangieren wird man lieber darüber nachdenken die Container binnen weniger Minuten „umsteigen“ zu lassen. Am besten stellt man dazu die kleinen Container quer auf den Zug.

So sind am Ende multimodale Terminals denkbar, an denen Bahn, Binnenschiff, AGV, LKW und AUF-Fahrzeuge ihre Behälter austauschen. Mit der nötigen Phantasie kann man sich vielleicht einen AUF-Zug vorstellen, der die Industriegebiete mehrerer Städte verbindet. Ich könnte mir sogar den Transport der Behälter auf dem S-Bahn-Netz vorstellen, nachts, unter der Woche. Von Pinneberg nach Stade, von Wedel nach Moorfleet. Von Moorfleet Per Güterzug nach Berlin-Ostkreuz, von da nach Spandau oder Waidmannslust, zum Flughafen Berlin-Schönefeld, nach Potsdam oder Straußberg.

Die Feinverteilung der Behälter vor Ort wird durch AUF-Fahrzeuge erledigt, gerne entlang vorhandener Eisenbahnlinien, ggf. aber auch im elektronischen Konvoi über öffentliche Straßen. Es wäre kein Fehler, AUF als ein System zu betrachten, dass den Vor- und Nachlauf im Eisenbahngüterverkehr verbessert. Die Marktanteile, welche die Güterbahn voraussichtlich an das AGV verlieren wird, kann sie hier, bei Stückgut und Expressgut wieder zurück gewinnen. Und wenn man ein schnelles Ladungssystem hat, das auf kleinstem Raum funktioniert, dann kann man Personenverkehr und Frachtverkehr mit gemeinsamen Zügen abwickeln, z.B. auf Regionalstrecken und/oder dem ICE-Netz. Man könnte auch Binnenschiffe damit beladen. Das am weitesten in die Fläche streuende, regelmäßig anfallende Frachtgut ist Hausmüll; bis dahin will das AUF-System gedacht sein.

3. Fazit
Führen wir am Ende noch einmal alles zusammen. Wie könnte der Verkehr im Jahre 2050 aus der ICH-Perspektive aussehen? Ich gehe zur nächsten PRT-Haltestelle oder aber ich bestelle mir ein PRT (oder mein eigenes, privates E-Auto) vor die Haustür. Das Fahrzeug fährt autonom und mit Schrittgeschwindigkeit vom Parkplatz durch die Wohnstraße bis vor meine Haustür*10). Ich steige ein und fahre mit 20 km/h per Hand zur nächsten Hauptstraße. Dort fahre ich automatisiert mit 40 km/h durch die Stadt. Wenn ich auf eine innerörtlichen Schnellstraße fahre oder in einem ehemaligen U-Bahntunnel, dann fahre ich 60 km/h, vielleicht auch 80 km/h. Auf Autobahnen wird 100 km/h gefahren. Kein Ort sollte mehr als 25 km von einer Straße mit induktiver Stromversorgung entfernt sein. So oder so ähnlich

Zunächst müsste man mal diskutieren ob diese Perspektive realistisch und wünschenswert ist. Dann macht es Sinn im Hafen anzufangen, wegen des vereinfachten, undemokratischen Planungsrechts. (Merke: nichts ist so schlecht als dass es nicht doch noch für irgendetwas gut ist.) Es macht ohnehin Sinn mit Güterverkehr anzufangen, weil Güter wesentlich unempfindlicher sind als Menschen. Das gilt für Unfälle, Staus, Heizung, usw..

Dann würde ich vorschlagen sich mit der A1 und A7 zu beschäftigen, eventuell auch mit der A24. Beim neuen Elbtunnel bietet die 4. Röhre noch Platz für 2 PRT-Fahrspuren, die man auf dem Standstreifen übereinanderstapeln könnte; man könnte Sie aber vielleicht auch in den Hohlraum unter die Fahrbahn packen. Bei einer diagonalen Querung der Kernstadt vom Horn Kreisel zur AS Stellingen kann man sich überlegen ob man „obenrum“ oder „untenrum“ um die Alster geht und welche U/S-Bahnhofe man dabei durch kurze Stichstrecken mit anschließen will. Und während man darangeht die technischen Voraussetzungen für die Benutzung solcher Fahrwege nach und nach anzuheben, geht man vorsichtig daran die ersten Stadtstraßen bzw. Fahrstreifen dem fossilen Verkehr zu entziehen und zu „intelligenten Straßen“ umzuwidmen.

Wo gibt es Buslinien, wo es sich rechnen würde wenn man den Betrieb auf PRT umstellen würde? Das wäre ein wichtiges Kriterium um Fahrspuren zu PRT-Strecken umzuwidmen. Wenn wir das machen, dann gehen wir den gleichen Weg den der Bus heute geht: wir nutzen die Fahrspuren des allgemeinen Verkehrs, des zukünftigen MIV, der gar nicht mehr mieft und der auch keinen Lärm mehr machen wird.

Und wir stellen uns die Frage: wo gibt es großen Bedarf auf relativ kurzer Strecke? Wo können wir mit geringem baulichen Aufwand und ohne Sperrwirkung eigenständige PRT-Trassen anlegen? Wo macht es Sinn PRT-Strecken entlang von Bahnlinien anzulegen, um die Erreichbarkeit zwischen zwei bestehenden Bahnhöfen zu verbessern? Wo entsteht demnächst neuer Bedarf im Rahmen von Neubauprojekten? Wo gibt es geeignete Gewerbegebiete?

Man sollte bedenken, dass PRT-Wege vielfach nur eine Übergangslösung sind, denn eines Tages wird praktisch das ganze Straßennetzes für PRT zur Verfügung stehen. Und solche PRT-Wege die man eines Tages nicht mehr benötigen wird, geben vielleicht in 30 Jahren einen prima Radwege ab.

Im Übrigen empfehle ich einfach mal ein bisschen mit der Technik zu spielen:
*** !!! >>> http://www.ultraglobalprt.com/about-us/library/ultra-simulator/ <<< !!! ***

Viel Spaß!
/hjm

PS: ich freue mich selbstverständlich über alle konstruktiven Vorschläge. Fragen und Einwände die sich auf die technische Machbarkeit, Kosten, Flächenverbrauch, Energieverbrauch etc, beziehen sind teilweise bereits auf www.beweg-die-stadt.de/idee/5868-karlsruher-modell-fuer-hamburg-statt-bu... diskutiert worden, bzw. werden dort noch erörtert.

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4. Fußnoten
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*1) Wenn man berücksichtigt, dass die Linienstruktur des ÖPNV im Mittel Umwege von 20% erzwingt, liegt der Energieverbrauch des ÖPNV in Deutschland letztlich nur 50% unter dem des PKW (7,2 ltr/100km mit 1,4 Personen besetzt).
Der Energieverbrauch der Güterbahn beträgt im Mittel zwar nur 1/3 des LKW, ist aber nur deshalb so niedrig, weil die Bahn sich die „Rosinen“ aus dem Transportkuchen herauspickt. Würde die Bahn auch kleine und kleinste Mengen transportieren, wäre ihr Energieverbrauch ungleich höher, in Teilbereichen höher als der des LKW. Siehe auch: http://www.pe-international.com/uploads/media/Kurzfassung_Aktualisierung... . Fazit: ein erheblicher Teil des Eisenbahngüterverkehrs ist nicht nachhaltig!

*2) Einen umfassenden Überblick über die internationale Forscherszene (und wer sich dafür hält) gewährt die Internetseite von Prof. Jerry Schneider „Innovativ Transportation Technologies“ http://faculty.washington.edu/jbs/itrans/ .
Die europäischen Forschungsanstrengungen wurden bis Ende 2011 im Rahmen von „CityMobil“ http://www.citymobil-project.eu/ koordiniert, „an dem 28 europäische Unternehmen und Forschungsinstitute aus zehn Ländern beteiligt sind. Inhalt des Projektes ist die Entwicklung fahrerloser Fahrzeuge unter dem Motto Taxi ohne Fahrer und damit die Erhöhung der Effizienz der Nahverkehrssysteme. Dem Projekt stehen rund 40 Mill. EUR zur Verfügung.“ – lt. http://de.wikipedia.org/wiki/Citymobil . Das Projekt CityMobil wurde Ende 2011 eingestellt, weil man in Brüssel der Meinung ist das inzwischen alles Erforderliche hinreichend erforscht ist. Die Stimmung im Projekt drückte ein Beteiligter kürzlich so aus: „Wir servieren der Menschheit quasi auf dem Silbertablett die Lösung eines ihrer Megaprobleme – aber man hört uns einfach nicht zu.“

*3) Definition von PRT-Systemen: siehe www.de.wikipedia.org/wiki/Personal_Rapid_Transit

*4) Primärenergieverbrauch im Vergleich in MJ/Pkm:
PRT: 1,0
London Bus: 1,1
London Underground: 1,4
urban car (= Kleinwagen): 1,4
Prof. Lowson in http://faculty.washington.edu/jbs/itrans/lowson%20seminar%202-12.pdf – S. 24
(Zur Definition des engl. Begriffs “urban car”: “A city car (also known as urban car or mini) is a small car intended for use primarily in an urban area.” lt. http://wikipedia.org/wiki/City_car

*4a) Der Abstand der PRT-Fahrzeuge hat entscheidenden Einfluss sowohl auf den Windwiderstand und damit auf den Energieverbrauch wie auch auf die Kapazität eines PRT-Systems - http://amonline.trb.org/12k2fd/1 . Heutige PRT-Systeme fahren mit Abständen von 3-4 sec, was bei 40 km/h ca. 30-40 m entspricht. Mit den heute im serienmäßigen(!!) Automobilbau angebotenen Abstandskontrollsystemen sind jedoch bereits Abstände von weniger als 0,3 sec technisch möglich und schon in den 90er Jahren in den USA bei Tempo 100 km/h experimentell nachgewiesen; und selbst diese Abstände sind noch nicht das Ende der Fahnenstange!

*4b) Verschiedene Möglichkeiten die Kapazität von PRT-Systemen „aufzubohren“: http://faculty.washington.edu/jbs/itrans/ingmar%20-%20extending-prt-capa...

*5) Bau- und Betriebskosten:
„Die Kapitalkosten betragen schätzungsweise etwa die Hälfte eines gleichwertigen Straßenbahnsystems, bei ähnlicher Fahrgastkapazität.“ siehe: „Innovative Konzepte für den städtischen Verkehr - Von der Theorie zur Praxis“, S. 26 - www.niches-transport.org/fileadmin/NICHESplus/Brochure5languages/21582_t...
PRT-Systeme verursachen „hohe Anfangskosten im Vergleich zu einem gleichwertigen Bussystem, jedoch nicht zu einem Straßenbahnsystem; jedoch geringere Betriebskosten als bei beiden.“ – ebenda, S. 27.
Die Baukosten für ein ULTra-PRT-Systems betragen je nach Schwierigkeit des Geländes und der gewünschten Kapazität zwischen 3 und 12 Mio. Euro/km für eine einspurige Trasse incl. Fahrzeuge und Steuerung. – lt. Prof Martin Lowson, „PRT Developments“, Februar 2012 -http://faculty.washington.edu/jbs/itrans/lowson%20seminar%202-12.pdf, Seite 21. (Mit Low Capacity mein Lowson offenbar: 10 Fahrzeuge/km können einen Bus im 10-Minutentakt (415 pax/h/Richtung) ersetzen. High Capacity meint: 44 Fahrzeugen/km können eine 50m lange Stadtbahn im 5-Minutentakt (4.000 pax/h/Richtung) ersetzen. Dazu muss angemerkt werden, dass dies ca. 80.000 Fahrgästen/Tag entspricht, eine Querschnittsbelastung die keine einzige Hamburger U-Bahn-Linie auch nur annähernd erreicht. Und so lange PRT-Systemen noch mit Abständen von 3 sec. (=30 m) verkehren, passen überhaupt nur 33 Fahrzeuge auf einen Kilometer Strecke.)
Ein weiterer Hinweis auf die Baukosten findet sich auf der website: http://www.ultraglobalprt.com/how-it-works/costs/

Baukosten im Vergleich: „Aktuelle Neubauprojekte anderer Straßenbahnsysteme bestätigen den von der BSU genannten Kostenrahmen; die Dresdner Verkehrsbetriebe eröffneten am 29. November 2008 eine rund 2,8 km lange Erweiterung der Straßenbahnlinie 7, deren Parameter im Wesentlichen denen des geplanten Hamburger Systems entsprechen. Die Kosten des Projektes betrugen 57 Millionen Euro, was rund 20,4 Millionen Euro pro Streckenkilometer entspricht. Für eine geplante 4,7 km lange Erweiterung der Bremer Straßenbahnlinie 1 zur Großwohnsiedlung Tenever werden Kosten in Hohe von 86 Millionen Euro erwartet, dies entspricht rund 18,3 Millionen EUR pro Streckenkilometer.“ - http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbahn_Hamburg

Es kann vermutet werden, dass die Preise für PRT-Systeme langfristig fallen werden. Die „nackten“ Wegebaukosten für eine ebenerdige, einspurige Strecke betragen etwa 100.000 Euro/km. Die statischen Anforderungen an aufgeständerte Fahrwege liegen ungefähr 50% unter denen einer Fußgängerbrücke (500 kg/m2). Im Hinblick auf später möglichen Frachtverkehr oder eine Umnutzung als Rad/Fußweg sollten die Stabilität der Fahrwege nicht zu niedrig angesetzt werden. Bei den Fahrzeugen werden langfristig Preise von ca. 10.000 Euro erwartet.

*6) Umwälzung des PkW-Bestands: http://www.kbashop.de/wcsstore/KBA/pdf/Fachartikel_Fahrzeugalter.pdf - Seite 3

*7) Induktion: www.car-it.automotiveit.eu/elektroautos-induktive-ladung-ist-effektiv/id... oder http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Elektromobilitaet-ohne-Ladekabel/... usw. usf.

*8) Weissbuch der Zukunftskonferenz Wilhelmsburg: www.pure-stuff.de/_Forum_Wilhelmsburg/weissbuch/zuko_bericht_pdf.pdf , S. 63/64

*9) Alles was in Rotterdam gegen Hinterlandterminals und gegen die Einführung eines neuen Transportsystem spricht, nämlich die erweiterungsfähige Lage des Hafens außerhalb der Stadt, die geringe Anzahl der Terminals, die sehr weiten Entfernungen innerhalb des Hafen, günstige Bedingungen für hafeninterne Transporte auf dem Wasserweg, das alles ist in Hamburg genau entgegengesetzt und spricht in Hamburg dafür; siehe: „A new hinterland transport concept for the port of Rotterdam: organisational and/or technological challenges?“ - www.johanvisser.nl/mediapool/51/519305/data/Microsoft_Word_-_TRF_gateway...

*10) Autonomes Fahrzeug vor die Tür bestellen: Video www.youtube.com/watch?v=Kyk1VLTSH_U&feature=related

»Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung«
(WILHELM II., LETZTER DEUTSCHER KAISER, 1859–1941)

Kategorie: 
Kommunikation
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Kommentare

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Wichtiger Diskussionsbeitrag!

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moin hmj und danke für den link.
Schön zu lesen, dass ich das 'Rad' nicht nochmal erfinden muß. Die bewegliche Steckdose über induktive Kopplung klingt sehr naheliegend und würde wohl auch noch die Trasse abtauen. Der hohe einmalige Materialeinsatz könnte sich auf Dauer lohnen.

Dies Daumen hoch, Daumen runter mache ich nicht mit, habe aber keine Hemmungen, Deinen Beitrag als großartig zu bezeichnen.

Dein System wird nicht vollständig auf fahrtbegleitende Personen verzichten können. Die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl im Fahrzeug bei Nutzung durch anonyme Passagiere lassen sich nicht allein mit Kameras und Elektronik gewährleisten. Da verweise ich auf meine Erfahrungen mit Übergriffen.

tschüs. Manfred

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Wir reden hier nicht über induktives Kochen sondern über induktive Energieübertragung. Das Entfernen von Eis und Schnee auf intelligenten Straßen erfolgt durch ganz normale automatisierte Fahrzeuge, die jedoch für diesen Einsatz mit entsprechendem Räumgerät versehen sind.

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moin hjm,
ich glaube nicht, dass induktive Übertragung von el. Energie ganz ohne Verluste in Form von Wärme auskommt (...' auch noch' ..). Beim induktiven Kochen wird auch induktiv Energie übertragen, die dann lediglich in Wärme gewandelt wird statt in Bewegungsenergie. Sonst würden die Töpfe vom Herd rollen.

tschüs. Manfred

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Moin hjm,

Dein Text macht nochmal deutlich, dass der aktuellen Poltik in Hamburg, Deutschland und Europa die klare langfristige Vision und einer daraus abgeleiteten Strategie für die Verkehrsträgerentwicklung fehlt. Stattdessen werden die bestehenden suboptimalen Systeme nur in sich optimiert, wobei man aus ideologischen Gründen den Verkehrsträger Straße ja nicht zu optimal gestalten darf, weil das die Schwächen des Eisenbahnsystems zu deutlich hervorheben könnte.
Bitte verstehe mich nicht falsch: Die Bahn hat bei der Überwindung größerer Distanzen und dem Transport großer Mengen (z.B. und insbesondere Container, da großes Aufkommen auf einem Punkt = Hamburger Hafen) absolute Vorteile hat, die aber im heute überwiegend angewendeten Produktionsverfahren künstlich kontrakariert werden. Beispiele: Einsatz von 90' großen Tragwagen für 20' und 40' lange Container (führt zu schlechter Auslastung der Züge im Verhältnis zur begrenzten Zuglänge), RANGIEREN in Maschen (statt Konsoliderung durch Umladung, denn teilausgelastete Waggons können durch Rangieren nicht mehr geheilt werden), Langstreckentransport unter Fahrdraht, letzte Meile im Terminal mit Diesel, da angewandte Umschlagstechnik einen Fahrdraht im Terminalbereich verhindert (obwohl es vielversprechende Umschlagstechniken für Umschlag unter Fahrdraht bereits gibt, dieses Umspannen auf der letzten Meile macht insbesondere bei kleinen Umschlagterminals im Hinterland das Vorhalten einer schlecht ausgealsteten Diesellokomotive notwendig und kostet Zeit). Mangelnde Kundenorientierung, dafür kompromisslose Produktionsorientierung.
Ich hoffe, dass Dein Beitrag dazu beiträgt, endlich die Frage zu stellen, wo wir mit der Verkehrsentwicklung in 30, 40, 50 Jahren stehen wollen und was wir heute dafür tun müssen, um das zu erreichen.

Insofern: Glück auf!

Gruß aus dem Hafen!

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Bild des Benutzers Alltagsradler

mit dem einzigen Ziel, den Hintern weiterhin nicht bewegen zu müssen? Der menschliche Körper ist von Natur aus für Bewegung vorgesehen und nicht für eine Stunde in einer (autonomen) (E-)Blechdose sitzen, dann acht Stunden auf einem Stuhl vor dem Bildschirm hocken, dann wieder eine Stunden in einer Dose sitzen, anschliessend weitere 2-4 Stunden passiv vor der Glotze hocken um dann 7-9 Stunden liegend im Bett zu verbringen, damit das Spielchen wieder von vorne losgehen kann. Das ist zur Zeit der mobile Status quo vieler Menschen: körperliche Immobilität. Nicht mehr in der Lage sein aus eigener Kraft Treppen zu steigen. Keine Kraft 500 Meter weit zu laufen. Nicht stark genug den Einkauf im Rucksack nach Hause zu tragen.

Wir wundern uns, dass die Menschen immer fettleibiger werden, immer immobiler, immer früher (psychisch und physisch) Krank, die Natur den Menschen immer Fremder und immer weniger Wert wird? Wie wäre es mit einer Zukunft, in der sich die Menschen durch ihre eigene Körperkraft fortbewegen und dadurch Gesund und Fit werden bzw. bleiben? Warum können wir in Zukunft nicht verstärkt Mikroinfrastrukturen schaffen: alles notwendige in Fußgeh und Fahrradreichweite auch in den Randbezirken und auf dem Land. Mehr Arbeit von zu Hause aus (ein sinnvoller und ressourcenschonender Einsatz moderner Technik), weniger sinnlose Fahrten.

Es ist ein Irrglaube, dass man alle Probleme mit immer mehr Technik lösen könnte. Einfachheit ist ein Kurs für Fortgeschrittene.

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Bild des Benutzers hjm

Sehr geehrter „Alltagsradler“,

Ihr Beitrag ist kein verkehrspolitisches Statement, sondern ein gesundheitspolitisches. Sie richten Ihre Lanze gegen Fettleibigkeit mit recht unbedachten Worten gegen JEDE Form der motorisierten Mobilität und damit letztlich auch gegen den bestehenden ÖPNV. Denn was ist eine U-Bahn anderes als eine große „E-Blechdose“?

Bei dem in Hamburg am weitesten verbreiteten U-Bahn-Typ (DT4) mit 77 t Leergewicht und 405 Sitz- und Stehplätzen *1) kommt man bei einem durchschnittlichen Besetzungsgrad im ÖPNV in Deutschland von 20-22% auf 864 kg "Blech" pro Fahrgast! Das sind übrigens ganz ähnliche Werte wie beim Auto (1,2 t / 1,4 Passagiere).

Das wirklich spannende an Ihrem Artikel ist eigentlich, dass ihr absurder Gedanke von keinem der hier im Forum vertretenen Eisenbahnfans zurückgewiesen wird. Das ist kein Zufall, sondern das ist bezeichnend für die Art und das Niveau der verkehrspolitischen Debatte in Deutschland. Zum einen begrüßen die Schienenfanatiker JEDES Argument, das sich gegen neue Verkehrssysteme richtet, völlig egal wie bekloppt es ist, zum anderen sind sie blind für die prinzipiellen Schwächen ihres Lieblingsverkehrsträgers, d.h. sie fühlen sich von Ihnen gar nicht angesprochen.

Sie selbst betrachten die Welt offensichtlich aus der sehr beneidenswerten Perspektive eines Menschen der fit und gesund ist und der auf motorisierte Mobilität vollständig verzichten kann. Das geht indes nicht allen Menschen so. Manche können nicht Radfahren und manche WOLLEN es auch gar nicht oder zumindest nicht ständig. Und diese drei Gruppen machen auf unseren Straßen die gefühlte Mehrheit aus.

Für die Bedürfnisse dieser großen Gruppe habe ich eine Lösung vorgeschlagen, wohlgemerkt eine Lösung die sich keineswegs gegen das Fahrradfahren oder das Zufußgehen wendet, sondern genau diesen beiden Verkehrsformen bessere Bedingungen (Platz, Luft, Ruhe) verschafft. Das haben Sie offenbar übersehen. Mein Vorschlag erleichtert zudem das Wohnen in der Stadt (was die Wege verkürzt!) und ich habe ausgeführt (zumindest angedeutet) wie sich das kostengünstig erreichen lässt.

Ihr Einwand steht unter der verheißungsvollen Überschrift „Ein gigantischer Aufwand an Geld, Technik, Energie, Ressourcen“ – aber Sie haben zu keinem dieser Themen auch nur ein einziges Wort gesagt. Der flüchtige Leser, der zunächst einmal nur über die Seite scrollt und nur die Überschriften liest, muss dann doch wohl denken, dass Sie sich mit den Aspekten wie Kosten und Energie auseinandergesetzt haben, oder? Und der eine oder die andere wird denken: oh, viel zu teuer, kann man wohl vergessen. Und deshalb ist Ihre Überschrift UNSERIÖS, UNFAIR, ja sie hat BILD-Zeitungsniveau!

Und Sie haben auch nicht erklärt, wie Sie einen Standardcontainer mit 15 Tonnen Bruttogewicht umweltfreundlich mit dem Fahrrad aus dem Hamburger Hafen nach Buchholz in der Nordheide transportieren wollen.

Mir ist auch völlig unklar wieso Sie meinen Beitrag mit den schlaumeierischen Worten kommentieren, es wäre „ein Irrglaube, dass man alle Probleme mit immer mehr Technik lösen könnte.“ ALLE Probleme? Habe ich das an irgendeiner Stelle behauptet? Nein. Das größte Problem der Menschheit hat mit Technik nicht das Geringste zu tun. Mein Vorschlag läuft vielmehr darauf hinaus den Einsatz harter Technik (groß, schwer, teuer) durch sanfte, intelligente Technik zu vermindern. Also nicht „immer mehr“, sondern anders, intelligenter und dadurch deutlich weniger!

Wir haben die Möglichkeit den Platzbedarf des motorisierten Verkehrs mit Hilfe moderner Technik so massiv zu reduzieren, dass die Verkehrsflächen in der Stadt neu aufgeteilt werden können, zu Gunsten von Fußgängern, Radfahrern und Vorgärten. Warum sollten wir das nicht machen? Und warum ist Ihnen niemals in den Sinn gekommen, dass dies vielleicht DAS ZIEL meines Vorschlags sein könnte? Und was gefällt Ihnen daran nicht? Weil es mittels Technik geschieht? Ist das alles? Ist Ihr Fahrrad keine Technik? Und war diese Technik vor 150 Jahren nicht auch modern?

Ich hatte in meinem Beitrag bereits angekündigt: „Wir werden im Laufe der Debatte erfahren, dass manche es als einen entscheidenden Nachteil begreifen, dass hier Probleme gelöst werden von denen sie sich gewünscht hätten, dass die Eisenbahn sie gelöst hätte.“ Und jetzt ersetzen Sie das Wörtchen Eisenbahn durch das Wort Fahrrad und dann können Sie sich den hübschen kleinen Schuh für Dogmatiker hier sofort anziehen.

Einstein sagt: “Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.”

Der Einstein hat ja so Recht!

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*1) siehe auch meinen Kommentar „Flächenverbrauch“ vom 17.05.2012 (www.beweg-die-stadt.de/idee/5868-karlsruher-modell-fuer-hamburg-statt-bu...). Unter der Zwischenüberschrift „Abstellflächen“ findet sich eine Liste der maximalen Fahrgastkapazitäten und Leergewichte der verschiedenen Hamburger U-Bahn-Typen von DT2 - DT5.

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Bild des Benutzers Manfred Alberti

moin hmj,
die gefühlte drei Gruppen Mehrheit hat nichts mit Einstein zu tun. Das ist einfach schlapp.

Wenn davon ein Großteil auf den Geschmack käme und Rad fahren würde, was wirklich oft nur eines guten Rades, einer Dusche am Zielort und der Umgewöhnung bedarf, würden wir durchaus kräftig sparen.

Der Schwiegeropa meines Bruders fuhr noch mit 80 Jahren mit einem 26' Rennrad einen 2 km Geesthang hoch. Meine Mutter hat mit 80 Jahren das Radfahren aufgeben müssen, wegen mangelder Sehfähigkeit. usw.

Rad fahre ich nicht nur, weil die erreichte Durchnittsgeschwindigkeit von keiner ander techn. Lösung übertroffen wird, wenn man die Arbeitszeit mitzählt, die die Geldbeschaffung für das Fahrzeug, die Energie, das Fitnesscenter und und.. erfordert.
Rad fahre ich mit Lust, so wie ich auch gern LKW und PKW fahre und segle.
Ich bin der mit der Sackkarre als Fahrradanhänger und dem Windsack vorn auf dem AUDI.

Vom ÖVPN bin ich eher genervt, obwohl ich schnell wegkomme, auch ohne auf den Fahrplan zu schauen. Mit U-Bahnführer/innen habe ich befemdliche Erfahrungen gemacht.

Hamburger Busfahrer haben allerdings Charakter. Einer schaute demonstrativ weg, als er mir die Vorfahrt nahm, um ja keine Unklarheiten aufkommen zu lassen, daß die Straßenverkehrsordnung auch nicht immer die beste Lösung ist. Ein anderer wechselte vor der roten Ampel extra auf die linke Spur, als er mich kommen sah, um mir die Möglichkeit zu geben, vor der Ampel rechts abzubiegen.

tschüs. Manfred

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Bild des Benutzers hjm

SPIEGEL-Online schreibt: „Auf einer spanischen Autobahn hat eine Kolonne aus vier Fahrzeugen autonom eine Strecke von 200 Kilometern zurückgelegt. Die Fahrer lasen Zeitung, tranken Kaffee oder dösten vor sich hin. …

… Die Technik der am Test-Konvoi beteiligten Autos ist übrigens SEIT JAHREN in GANZ NORMALEN SERIENAUTOS verfügbar. Fast alle Hersteller bieten Assistenzsysteme wie Tempomat oder Notbremsassistenten an, laserbasierte Abstandhalter, Radarkameras und andere Sensoren gehören längst zur Standardausstattung moderner Autos. …

… "Die Leute denken, autonomes Fahren in einer Kolonne sei Science-Fiction, doch die technischen Voraussetzungen sind längst geschaffen", sagt Linda Wahlström. Als nächstes wollen die "Sartre"-Experten ermitteln, wie groß die Spriteinsparungen durch ein solches System sein könnten. Die Erwartungen sind groß, die technischen Hürden praktisch überwunden. Was jedoch noch völlig offen ist, sind die RECHTLICHEN FRAGEN. Projektleiterin Wahlström ist dennoch optimistisch: "Der automatisierte Kolonnenverkehr wird bald Realität sein."

Vollständiger Artikel auf: www.spiegel.de/auto/aktuell/sartre-projekt-autonome-autokolonne-auf-oeff... . Bemerkenswert auch einige der nachfolgenden Leserkommentare, insbesondere:

15. Nichts ist strafbar!
andir 13.06.2012
Natürlich erlaubt das Wiener Übereinkommen solche Systeme. Bitte erst führende Völkerrechtsprofessoren fragen, bevor Unsinn geschrieben wird: http://www.sachverstaendigentag21.de/svt2008/downloads/2._Vertrag_-_Prof... Auch ist nicht strafbares dran. :) Und Frau Wahlström wird Recht bekommen :D

29. Flari 14.06.2012
... Bei 90km/h müsste man (nach Fahrschule) 45m Sicherheitsabstand einhalten. Da ein Fahrzeug bei der Geschwindigkeit 25m in der Sekunde zurücklegt, reduziert schon die "Standardschrecksekunde" den Abstand (auf Stillstand bezogen) auf 20m, bevor der Normfahrer anfängt zu reagieren. Dazu kommen Zeiten zum Ansprechen des Bremsbedals und der eigentlichen Bremsen, ggf. auch noch ein anfänglich zu zögerliches Verhalten des Fahrers, verlängerte Schrecksekunde, ein ggf. unterschrittener Sicherheitsabstand u.ä.. Ein ausgereiftes elektronisches System reagiert dagegen angemessen und das im Millisekundenbereich. Selbstverständlich sind in so einem System auch die Fahrzeugdaten erfasst. Ebenso z.B. Witterung, Strassenbelag, Verkehrsdichte, usw. Und danach wird ein ausgereiftes System dann den jeweiligen (individuellen) Abstand festlegen. Vor freien (ungeregelten) Zufahrten wird es dann auch automatisch auffächern, um die gefahrlose Einfahrt anderer Fahrzeuge zu ermöglichen. Und intelligente Ampelsteuerungen können einen ganzen "Zug" bis zu einer gewissen Länge am Stück passieren lassen. Das ganze ist nicht für die nahe Zukunft der nächsten drei Jahre ausgelegt...

33. Flari gestern, 12:24 Uhr
… Genauere Infos gibt es zu dem Projekt hier: The SARTRE project (http://www.sartre-project.eu/en/Sidor/default.aspx)
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Abrufdatum 16.6.2012, ca. 02:00 Uhr
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Bild des Benutzers hjm

Vorankündigung:
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ATRA (Advanced Transit Association) hält vom 19.-20. September eine Konferenz in BERLIN ab.
Es geht um die Verknüpfung herkömmlicher ÖPNV-Systeme mit innovativen Verkehrssystemen.
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Etwas mehr Info: www.advancedtransit.org/library/news/ai1ec_event/podcar-city-6/?instance...

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